Was verstehen wir Menschen unter Liebe ?

In der Bibel steht: Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst.
Was heißt das ?
Uns selbst anzunehmen und zu lieben, wie wir geschaffen wurden, ist
die Vorbedingung, den Mitmenschen Gleiches entgegen zu bringen.
Wenn der Mensch den Mut und den Glauben hat, seine eigenen menschlichen
Kräfte zu finden und sich auf sie zu verlassen, braucht er sich nicht zu
fürchten, sich selbst zu geben, also auch zu lieben.
Der aktive Charakter der Liebe enthält gewisse Grundelemente:
Es sind Fürsorge, Verantwortlichkeit, Respekt und Wissen.
Erich Fromm schrieb dazu:
Heute versteht man unter Verantwortlichkeit häufig Pflicht, etwas, was
einem von außen auferlegt wird. Aber in ihrem eigentlichen Sinn ist die
Verantwortlichkeit eine völlig freiwillige Handlung; sie ist meine Anwort auf
die ausgesprochenen oder unausgesprochenen Wünsche eines anderen
menschlichen Wesens.
„Verantwortlich“ zu sein bedeutet, fähig und bereit zu sein, zu „antworten“.
Heutzutage sind viele Menschen ängstlich – ohne Grundsätze und ohne
Vertrauen. Sie haben kein Ziel mehr vor Augen, abgesehen von  dem einen:
weiterzukommen.

Wir brauchen nur die Welt der Politik betrachten: Den meisten Politikern geht
es nur um ihre Macht und ihr eigenes Weiterkommen. Sie mißbrauchen den
Satz „zum Wohle des Volkes“ um eigene Ziele zu erreichen. Wir lesen und
hören nur Chaos aus Machtgier – das beste Beispiel ist Donald Trump.
Wie sollen wir Menschen: die Heranwachsenden und die Kinder sich in
dieser Welt noch zurechtfinden?

Die einzige Möglichkeit ist, daß wir aus unserer eigenen Verantwortlichkeit
und dem Respekt vor Mensch und Natur erkennen, daß nicht der materielle
Erfolg von überragendem Wert ist, sondern der Sinn des menschlichen Daseins.

Nicht nur die kommenden Generationen, sondern auch die Natur wären uns
dankbar, wenn wir aus Liebe zur Schöpfung umdenken könnten.

 

 

 

Gedanken über die Liebe

Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht  rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrheit ohne Liebe macht kritisch.
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.
Klugheit ohne Liebe macht gerissen.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Wehe denen, die an der Liebe geizen:
sie tragen Schuld daran, daß die Welt schließlich
an Selbstvergiftung zugrunde geht.

Zum Neuen Jahr

Zum neuen Jahr genügt es nicht, wenn wir uns
Gesundheit und privaten beruflichen Erfolg wünschen.
Erfolg ist mit Leistung verbunden aber nicht mit innerer
Erkenntnis, die unabdingbar für ein erfülltes und sinnvolles
Leben ist.

Wir sollten einander geistig-seelische und körperliche
Gesundheit wünschen, die uns zu neuen Erkenntnissen
und Erfahrungen führt.
Nur so können wir den Krisen und Stürmen des Lebens begegnen
und uns, unseren Familien und unserer Umwelt neue Ideen und
Impulse vermitteln, um dem Chaos dieser Welt etwas entgegen zu
setzen.

Was ist Glück ?
Bestimmt nicht die $-Zeichen in den Augen von Donald Trump und
Gefährten. Glück ist ein sinnvolles erfülltes Leben für uns, unsere
Mitmenschen, die Natur und die Gesundung der Erde.

Es ist zu lesen, daß wir das Jahr damit beginnen, 17% des jährlichen
Feinstaubs in der Sylvesternacht in die Luft zu blasen. Nicht zu vergessen:
Die Kosten von vielen Millionen weltweit, die den Ärmsten der Armen und den
verhungernden Kindern dieser Welt das Überleben sichern könnten.
Wünschen wir uns zum Neuen Jahr, daß wir die Kraft und den Mut bekommen,
in Demut sehender zu werden.

Zur Weihnacht

 

Weihnacht – die Weihe der Nacht.
Ein Kind wird geboren.
Neues Leben und Hoffnung für ein sinnvolles Leben.
In der Stille dieser Nacht kann auch in uns Neues und
Hoffnung geboren werden.
Das Licht der Weihnacht kann uns Stille, Ruhe und Kraft
vermitteln, damit jeder von uns erkennen kann, was
wirklich zählt. Lassen wir uns nicht von dem
Chaos dieser Welt verunsichern, sondern finden wir in uns
den Mut und die Kraft, das Weihnachtslicht in die Dunkelheit
dieser Welt zu tragen.
Dann kann Glaube, Liebe, Hoffnung und Empathie weitergetragen
werden. Finden wir Bethlehem in uns.

Gesegnete Weihnachten für uns alle.

Zur Adventszeit

Von vielen Menschen ist immer wieder zu hören:
Advent – Vorweihnachtszeit ? Wir finden kaum einen Bezug dazu.

Was alles in dieser Welt geschieht: Die Skrupellosigkeit der Reichen,
das Gerangel der Politiker um ihre Macht, der Verrat an der Natur bis hin
zu ihrer Zerstörung, das Schönreden der Mächtigen zum Selbstzweck; kurz – die Ich-Sucht
in dieser Welt.

Und trotzdem:
Jeder Einzelne von uns sollte bei sich anfangen.
Gönnen wir uns in der Adventszeit die Ruhe aus der Stille; zünden wir eine Kerze,
das innere Licht in uns an, damit wir Kraft und Mut und Ideen bekommen.

Wenn wir angstvoll nur das Schlimmste fürchten, ziehen wir es an.
Die Vorweihnachtszeit ist, wie keine andere im Jahr, dazu geeignet, von außen nach
innen zu schauen.
Die Geburt Christi symbolisiert den Neubeginn in uns selbst. Nicht angstvoll im
Alten zu verharren, sondern vertrauensvoll Neuland zu betreten.

Wir sollten nicht übersehen, daß wir alle an der Gestaltung von „Mutter Erde“  beteiligt sind
und wer uns regiert.

Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnung.
Um unserer Kinder und Enkel willen, sollten wir sie sinnvoll leben.

 

Ist das ICH das neue Du ??

Die schnellebige digitale Zeit droht uns Menschen von einander zu trennen.
– vorausgesetzt – wir lassen es zu.
e-mail,  SMS, facebook usw. erleichtern zwar schnelle Kontakte, ersetzen aber
nicht das persönliche Gespräch.
Es geht uns wie in Goethe´s Faust: die Geister, die ich rief…..
Von allen Seiten hört man: die Zeit vergeht so schnell, sie läuft davon.
Laufen wir Menschen hinterher ?
Oft sind wir außer Atem. Es bleibt keine Zeit, richtig zuzuhören.
Wir haben ein ICH- und ein DU-Ohr.
Schalten wir aus „Zeitnot“ nur mehr auf das ICH-Ohr?
Wenn uns ein Mitmensch seine Probleme erzählt, sind wir dann voll bei ihm?
Meistens kommt ganz schnell: „ja bei mir ist das auch so“ — und schon kommt
die eigene Geschichte.  Schnell sind wir vom DU beim ICH gelandet.
Betrachten wir die Welt nur mehr aus unserer ICH-Sicht, so hat dies fatale
Folgen für uns alle.
Unsere Sicht auf die Welt wird durch die Linse des ICHs eingeengt.

Der Psychologe Erich Fromm schrieb einmal:
Richtiges „Zuhören“ ist eine Form des Liebens.

Und wer möchte nicht beachtet und geliebt werden?

 

 

 

 

 

Vom „Beziehung“ haben.

Immer öfter, immer mehr hören und lesen wir:

Bienensterben, Insektensterben, in der Folge –  Vögel sterben etc.

Überschwemmungen, Waldbrände, Katastrophen aller Art….

Sehr vieles kann uns in Angst versetzen und Angst macht eng.

Es hindert uns, Beziehung aufzubauen – zu uns,  zu den Mitmenschen,

zu allem, was der Natur und den Tieren geschieht. Hinhören, Hinsehen,

teilnehmen am Mitmenschen und allem, was uns umgibt  hat mit

Beziehung-aufbauen zu tun. Beziehungsfähigkeit ist das Gegenteil von

Oberflächlichkeit. Ein prägnantes Beispiel der Oberflächlichkeit und

Ichsucht ist Donald Trump. Zum Beispiel: in Houston hebt er ein kleines

dunkelhäutiges Mädchen hoch und küßt es medienwirksam ab. Dieses 

Mädchen ist ihm im Grunde egal, aber sein Ich spult die Rolle seines

„Gut-Seins“ medienwirksam ab. Dieser Mann ist beziehungsunfähig aber

Präsident der USA. So mühsam es scheint; die einzige Möglichkeit wird sein,

daß jeder von uns beginnt, so gut er es vermag, beziehungsfähig zu werden.

Prof. Dürckheim lehrte zu seinen Lebzeiten: „Jede Gelegenheit im Alltag ist

die beste Gelegenheit um Beziehung zu üben.“

Bienensterben.

Überall auf der Welt werden Umweltorganisationen aktiv, um

die Menschen aufzufordern, schnellstmöglich etwas gegen das

Bienensterben zu unternehmenInnerhalb von 10 Jahren ist die

Zahl der Bienenvölker um ein Drittel zurückgegangenUrsache dafür

ist nicht nur der Klimawandel, sondern in erster Linie das intensive

Ausbringen von Pestiziden in der Landwirtschaft aber auch in den

privaten Gärten. Es wäre dringend nötig, daß Wiesenflächen mit Blüten

geschaffen werden. Ebenso sollten sich die Gartenbesitzer überlegen,

bienenfreundliche Planzen vorzuziehen wie: z.B. Sommerflieder, Lavendel,

diverse Minzen, deren Blütenstände besonders beliebt sind; die Auswahl

ist unbegrenzt, um den Bienen die für sie nötige Weide zur Verfügung zu

stellen. Werden wir erst wach werden, wenn es kaum mehr Obst gibt und

die Preise für das Wenige ins Unermeßliche steigen. Wo gibt es dann noch

Honig und zu welchem Preis. Nicht zu reden von der Lebensqualität, wenn

das Summen der Bienen wegfällt. Es wäre sehr traurig, wenn uns all dies erst

bewußt wird, wenn es zu spät ist.

 

 

 

 

Gedanken sind Kräfte

Endlich regnet es. Die Natur atmet auf. In wenigen Regionen läuft es noch normal.
Aber – wir hören von Waldbränden und Überschwemmungen.
Das Klima ist aus den Fugen geraten.
Die große Hitze setzt uns Menschen zu und was macht dauernder Regen mit uns?
Viele von uns macht die Hitze schlapp und müde. Grauer Himmel und zuviel Regen
tun der Seele auch nicht gut. Es kann grau und trübe in uns werden.
Wir brauchen das innere Licht, um uns vor trüben Gedanken und dem Chaos der
Außenwelt zu schützen. Licht läßt uns vieles anders sehen u.a. wie wunderbar
kühlend und befruchtend Regen sein kann und was in der Natur um uns herum geschieht oder auch nicht mehr.

Wie Gedanken uns verändern können, dazu möchte ich eine kleine Geschichte erzählen

Maria saß im Garten. Es war schwül und drückend heiß. Die Sonne schien vom Himmel
zu stechen, nicht zu scheinen.  Sie sah sich um und seufzte. Die Hitze lähmte ihre Gedanken. Auch der Schatten gab keine Kühlung ab. Alles im Garten schien sie zur
Arbeit zu rufen. Sie schloß die Augenund plötzlich geschah etwas mit ihr.
Es summte in ihren Ohren. Sie hörte Vogelgezwitscher . Geplantsche in den
Vogeltränken. Der Garten war voller Geräusche. Erstaunt öffnete sie die Augen.
Zwischen den weißen Kleeblüten flogen emsige Bienen hin und her.
In den Lavendelblüten tummelten sich  die Hummeln. Ein Rosenkäfer sonnte
sich in der Schneewittchenrose. Zwei Zitronenfalter tanzten über das Kräuterbeet
und ein wunderschöner Admiral flog an ihnen vorbei als wolle er kundtun: auch ich
lebe noch. Junge Kohl- und Blaumeisen hüpften in den Zweigen der Sträucher und warteten ungeduldig auf einen freien Platz in den Vogeltränken.
Marias Müdigkeit war verflogen. Sie fühlte sich glücklich. Später werde ich die
Rosen schneiden dachte sie und war dankbar, daß sie in einem Garten leben durfte.

Diese kleine Geschichte zeigt uns: es liegt an uns auch in schwierigen Zeiten das Gute und Schöne zu sehen – wenn wir uns dafür öffnen können –
Von Herzen wünsche ich dies uns allen

Ihre Helga-Maria Junghans

 

 

 

 

Wir brauchen die Natur.

Haben wir in den vergangenen Wochen ein laues Frühlingslüftchen gespürt ?
Im Gegenteil: Wir liefen im Zwiebel-Look zwischen Regen und Wind, um Luft zu schnappen. Gab es einige wenige
sonnige Tage, wunderten wir uns über die stechende Sonne.
Viele von uns schimpfen über das  „verrückte“ Wetter,
aber wir sollten uns klar sein, daß dies eine Folge des
Klimawandels ist, der weltweit von Menschenhand
verursacht wird. Nicht nur die Obstanbauer und Winzer
bangen um ihre Ernte – auch die Bienen fliegen nicht.
Vogelschützer weisen darauf hin, wieviele Arten bereits
vom Aussterben bedroht sind. Der Grund hierfür ist u.a.
Insektenmangel, da zum Teil 90% der Insekten durch Pestizide in der Landwirtschaft und Privatgärten vernichtet
werden. Wie werden wir uns fühlen, wenn es kein Obst, keinen Honig mehr gibt und kein Vogel mehr singt.
Viele sagen: Was kann ich da als Einzelner schon tun?
Sehr viel, vor allem unterlassen:
Jeder Baum, der nicht gefällt wird, ist wichtig für das Klima. Rindenmulch im Garten zur Unkrautvermeidung versauert den Boden und schadet der Mikroflora und Fauna. Ungedüngter Rasen fördert die Vielfalt der Wiesenblumen, wichtig für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Insekten aller Art. Dazu gehört auch, daß wir nicht jeden Löwenzahn, jede Brennessel (Futterpflanze für Schmetterlingsraupen) aus dem Garten verbannen.
Ist es wirklich wünschenswert, daß unsere Kinder und Enkel, die Welt nur mehr über das Display des Smartphones erleben? Dies ist auch eine Folge der sterilen Gärten, in denen es nichts mehr zu entdecken gibt!
Jeder einzelne wäre aufgerufen. Ein erfülltes Leben ohne intakte Natur wird es nicht geben.